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Y-JOBS

ATD lebt Digitalisierung

„Wir erarbeiten alle Prozesse im Team. Das macht uns enorm agil“.

Von Frank Schildener

(Fotografie: Frank Schildener)

Das Braunschweiger IT-Systemhaus ATD ist einer der zertifizierten „Zukunftgeber“ in der Region. „Wir wollen ein attraktiver Arbeitgeber sein“, erklärt Geschäftsführer Holger Kämmerer.

Wie attraktiv, das zeigt sich in Bewertungsportalen im Internet. Mitarbeiter empfehlen ATD regelmäßig weiter. Zum Beispiel auf kununu: Dort gehört das IT-Systemhaus aus Braunschweig regelmäßig zu den top-bewerteten Unternehmen. „Die Atmosphäre passt einfach“, heißt es in einer Bewertung. In einer anderen wird das Vorgesetztenverhalten als fair, offen, motivierend und agil gelobt. Das kommt nicht von ungefähr, sondern ist fester Bestandteil der Philosophie des Systemhauses. „Ein Geschäftsführer muss heutzutage sein Hauptaugenmerk auf seine Mitarbeiter legen“, sagt Geschäftsführer Holger Kämmerer. Das Unternehmen investiert in sein Personal, schafft Möglichkeiten für fachliche und persönliche Weiterentwicklungen und ein gutes Arbeitsumfeld. „Unsere Führungskräfte haben die Aufgabe, die Kollegen maximal zu unterstützen“, erklärt er. Als ausgezeichneter „Zukunftgeber“ will das Unternehmen für eine familienfreundliche und attraktive Arbeitsatmosphäre sorgen.

Das beginnt mit einer modernen und flexiblen Ausstattung der Kollegen, zu der unter anderem Smartphones und Laptops gehören, sowie freie Arbeitsplätze an den drei Standorten des Unternehmens. Die befinden sich in Braunschweig, Wolfenbüttel und Seesen. 34 Kollegen arbeiten dort derzeit. „Wir haben das so gestaltet, dass die Kollegen an jedem Ort sofort loslegen können, wenn sie dort arbeiten wollen“, so Kämmerer. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Mit­arbeiter, die im Job hochkomplexe Dinge abarbeiten sollen, die Kontrolle über ihr Leben abgeben wollen“, sagt er. „Als Chef gebe ich Verantwortung ab. Wir er­­arbeiten deshalb alle Prozesse im Team. Das bedeutet kurze Planungsphasen und macht uns insgesamt sehr agil. Diese Agilität leben wir in Allem“, erklärt Kämmerer. Das bietet den Kollegen viele Chancen: Es gibt eine hohe Durchgängigkeit sowohl horizontal als auch vertikal. Das heißt, dass sich immer wieder Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten ändern können.

Neben den persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten über Coachings und Schulungen und die technische Fachkompetenz kümmert sich ATD auch um die „soften“ Arbeitsbedingungen. Obstkörbe, freie Getränke und Teamevents sorgen für eine angenehme und gute Atmosphäre. „Wir treffen uns zum Beispiel einmal im Jahr mit den Kollegen und ihren Familienangehörigen an der Okercabana und verbringen dort gemeinsame Freizeit“, berichtet Gabriele Jahns, bei ATD zuständig für das Recruiting und den Datenschutz. Der Besuch von Fitness­-Studios wird von ATD unterstützt. „Zur Zeit fragen wir die Kollegen, ob sie sich Massagen am Arbeitsplatz vorstellen können“, führt sie aus. Wer seine Arbeitszeit zu Großteilen am Schreibtisch verbringt, weiß dies zu schätzen. Natürlich muss auch das Gehalt stimmen, sagt Gabriele Jahns. „Ein solides Grundgehalt ist wichtig, von dem jeder Kollege seine Familie ernähren kann. Dazu gibt es ein Bonusmodell, das auf einer Kombi aus Einzel- und Teamleistung basiert“, erklärt sie. Das Gesamtpaket wird regelmäßig überprüft. „Wir wollen wissen, wo wir stehen. Dazu gehört auch Ehrlichkeit im Umgang mit­einander“, begründet Kämmerer diese Vorgehensweise.

„Wenn ich als IT-Dienstleister Kunden bei der Digitalisierung begleiten will, muss ich das leben und der Kollege muss sich für das interessieren, was der Kunde macht“, sagt er. Schließlich leistet ATD immer wieder den Spagat vom Service standardisierter Infra­strukturen bis zur Arbeit mit hochkomplexen High-End-Systemen. „Durch unser agiles System können sich unsere Berater und Techniker ganz auf die technischen Themen bei den Kunden fokussieren und sich für die Lösungen als Experten spezialisieren, die ihnen besonders liegen“, ergänzt er. „Wir fördern Talente und binden sie in unsere Teamstrukturen ein“, erläutert der Geschäftsführer. Der Personal­bedarf ist immer wieder wieder da, ATD sucht. „Aktuell könnten wir noch drei bis vier Kollegen einstellen“, schließt Kämmerer.